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Myristicae semen - Muskat
Stammpflanze: Myrstica fragrans HOUTT. (bis 20 m hoher, diözischer Baum mit immergrünen, ledrigen, bis 8 cm großen Blättern)
Verbreitung: beheimatet auf den Molukken, heute jedoch auch auf Sumatra, Java, Borneo, Neuguinea sowie in Vorder- und Hinterindien und anderen tropischen Ländern verbreitet
Droge: die vom Samenmantel (Arillus) und der Samenschale befreiten und bei mäßiger Temperatur (max. 45° C) getrockneten und vom Samenmantel (Arillus) und der Samenschale befreiten Samenkerne
Inhaltsstoffe: 7-16 % ätherisches Öl, bestehend aus etwa 80 % Monoterpenkohlenwasserstoffen (insb. a- und b-Pinen) und ca. 10 % Phenylpropanderivaten (insb. Myristicin)
Verwendung: ausschließlich in der Volksheilkunde u. a. innerlich bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Trakts (Durchfall, Magenkrämpfe, Blähungen etc.) und äußerlich bei rheumatischen Beschwerden und Neuralgien, in indischer Volksheilkunde u. a. bei Malaria, Rheuma, im frühen Stadium der Lepra (Wirksamkeit bei keiner der genannten Anwendungsgebiete belegt)
Dosierung und Art der Anwendung: in Form der pulverisierten Droge oder von Zubereitungen (Fluidextrakt, Tinktur, Sirup) bis 3mal täglich einer Drogenmenge von 0,3-1 g entsprechend

Myristi.wmf (4246 Byte)Myristicin

Bilder: wpeCE.jpg (2711 Byte) wpeCF.jpg (2313 Byte) wpeD0.jpg (2889 Byte)
Myristica fragrans: links die ganze Pflanze, in der Mitte ein Zweig mit Blüten und rechts eine junge Frucht

© Thomas Schöpke thomas@schoepke.de