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Fagopyri herba - Buchweizenkraut
Stammpflanzen: Fagopyrum esculentum MOENCH (Buchweizen; einjährige, bis 60 cm hoch werdende Pflanze mit aufrechtem Stengel, wechselständigen, herzpfeilförmig zugespitzten, oben kaum und unten lang gestielten Blättern)
Verbreitung: Rh. officinale beheimatet in Zentralasien, kultiviert in Europa auf leichten Böden als Bienenfutter- und Gründüngungspflanze, zuweilen auch verwildert
Droge: das vor der Fruchtausbildung geerntete und bei hoher Temperatur getrocknete Kraut (Hauptanbaugebiete: Osteuropa, Brasilien, Südafrika)
Inhaltsstoffe: Flavonoide, insb. Rutin (Rutingehalt: Blätter bis 8 %, Blüten bis 4 %, Stengel bis 0,4 %), daneben wenig Fagopyrin (zur Blütezeit etwa 0,01 %)
Anwendung: in der Volksheilkunde gelegentlich als Venen- und Gefäßtonikum sowie zur Vorbeugung gegen allgemeine Arterienverkalkung (Wirksamkeit nicht belegt)
Nebenwirken: infolge photosensibilisierender Eigenschaften von Fagopyrin und Protofagopyrin ausgelöste Allergie mit Schwellungen und nachfolgenden Entzündungen

Rutin.wmf (10582 Byte)Rutin
Fagopyri.wmf (14806 Byte)Fagopyrin

Bilder:
Fagopyrum esculentum* (Blütenstand)

© Thomas Schöpke thomas@schoepke.de