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Colophonium - Kolophonium

Stammpflanzen: Pinus palustris MILLER und weitere Arten der Gattung Pinus (u. a. P. sylvestris L.)
Verbreitung: P. palustris im warmen bis subtropischen N-Amerika, P. sylvestris von Europa östlich bis Sibirien und südöstlich über den Kaukasus bis Persien
Droge: der nach der Wasserdampfdestillation von Terpentin verbliebene und gereinigte (insb. Entfernung des anwesenden Wassers) Rückstand
Inhaltsstoffe: bis zu 90 % Diterpensäuren (Harzsäuren) je nach Herkunft der Droge unterschiedlicher Zusammensetzung, allg. jedoch mit Abietinsäure, Neoabietinsäure, Laevoabietinsäure, Pimarsäure, Isopimarsäure, Palustrinsäure
Verwendung: selten als Hilfsstoff in Klebemassen von Pflastern und Parodontalverbänden, infolge sensibilisierender Eigenschaften ansonsten auch in Volksheilkunde heute praktisch nicht mehr genutzt
Sonstige Verwendung:zahlreiche Anwendungen in Industrie und Technik, u. a. in Kaugummimassen, in der Herstellung von Druckfarben, Lacken, Klebstoffen sowie als Löthilfsmittel

Pimars.wmf (6134 Byte) Neoabiet.wmf (5942 Byte) Abietins.wmf (5942 Byte)
Pimarsäure Neoabietinsäure Abietinsäure
Levopima.wmf (5942 Byte) Palustrs.wmf (5942 Byte)
Levopimarsäure Palustrinsäure
Bilder:
Pinus palustris (ganze Pflanze*, Zapfen*)

© Thomas Schöpke thomas@schoepke.de