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Balsamum canadense - Kanadabalsam

Stammpflanzen: Abies balsamea MILLER, Abies fraseri (PURSH) POIRET und Tsuga canadensis (L.) CARRIERE
Verbreitung: A. balsamea Neufundland und Labrador bis Alberta, südlich bis Virginia und Minnessota, A. fraseri von Virginia und W-Virginia bis N-Carolina, T. canadensis Alabama, Neuschottland und Ontario
Droge: der durch Aufstechen der Harzanschwellungen der Rinde gewonnene Balsam
Herkunft: insb. Quebec
Inhaltsstoffe: 16-27 % überwiegend aus Monoterpenkohlenwasserstoffen (insb. a- und ß-Pinen, Limonen, ß-Phellandren) und geringen Mengen Sesquiterpenkohlenwasserstoffen bestehendes ätherisches Öl, 70-80 % eines etwa 50 % Harzsäuren (insb. a- und ß-Canadinolsäure) enthaltenden Harzes sowie weitere, in geringer Menge vorkommende Komponenten anderer Stoffgruppen
Anwendungsgebiete: äußerlich und innerlich bei chronischen Erkrankungen der Bronchien mit starker Sekretion, darüberhinaus äußerlich bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden
Dosierung und Art der Anwendung: bei äußerlicher Anwendung Einreibung einiger Tropfen in den betroffenen Bezirken, als Inhalat einige Tropfen in heißem Wasser und Einatmen der Dämpfe, in Form verschiedener Zubereitungen (Pflaster, Salben, Gele, Emulsionen, Öle) zum Aufbringen bzw. Einreiben an den betroffenen Stellen
Sonstige Verwendung: u. a. in der Mikroskopie zum Einschließen mikroskopischer Präparate

(-)a-pin.wmf (2358 Byte) (-)ß-pin.wmf (2358 Byte) Limonen.wmf (28838 Byte) Phellan.wmf (28838 Byte)
(+)-a-Pinen (+)-ß-Pinen Limonen ß-Phellandren
Bilder:
Tsuga canadensis (ganze Pflanze*, Zweig mit unreifen Zapfen*)

© Thomas Schöpke thomas@schoepke.de