| 3. Familie: Scrophulariaceae (Braunwurzgewächse) |
| Gattungs- und Artenzahl: ca. 280 Gattungen mit 3000 Arten Habitus: einjährige bis ausdauernde Kräuter oder Sträucher, gelegentlich Bäume oder Lianen; neben einer Vielzahl autotroph lebender Vertreter auch einige chlorophyllfreie und daher meist bleiche Vollparasiten (überwiegend Wurzelparasiten) Blätter: bei autotrophen Vertretern wohl entwickelt und wechsel-, gegen- oder quirlständig, teilweise mit grundständiger Blattrosette, krautig oder lederig; bei parasitisch lebenden Vertretern stark reduziert oder völlig fehlend, ohne Blattgrün Vermehrungsart: zwittrig, entemophil Blütenanordnung und -merkmale: Blüten klein bis mittelgroß, einzeln oder in Cymen, Trauben oder Ähren, leicht bis stark zygomorph (zunehmende Zygomorphie); Perianth doppelt, K4 oder 5, verwachsen, C4 oder 5, verwachsen, in Anpassung an Bestäuber oft mit sporn- oder sackartigen Ausstülpungen oder Verschluß der Kronröhre durch gaumenartige Vorwölbungen der Unterlippe, A(4-)5 oder 2(-3), mit der Corolla verwachsen, G2(-3), synkarp, oberständig Frucht: vielsamige Kapseln, die sich durch Spalten oder Löcher öffnen Verbreitung: Dauerfrostzone bis Tropen: Kosmopoliten Chemische Merkmale: verbreitetes Vorkommen von Iridoiden, einzelne Gattungen (Digitalis) mit herzwirksamen Glykosiden (Cardenolide) und Steroidsaponinen |
| Weitere Informationen* |
| Arzneipflanzen: Digitalis purpurea (Digitalis purpureae folium - Digitalis-purpurea-Blätter) Digitalis lanata (Digitalis lanatae folium - Digitalis-lanata-Blätter) Verbascum-sp. (Verbasci flos - Wollblumen) Euphrasia officinalis (Augentrostkraut - Euphrasiae herba) |
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