Salicaceae (Weidengewächse)
Gattungs- und Artenzahl: 4 Gattungen mit 350 Arten
Habitus: Bäume, Sträucher oder Halbsträucher
Blätter: klein bis groß Blätter, jedes Jahr abfallend, wechselständig, spiralig bis zweizeilig angeordnet
Vermehrungstyp/Befruchtungsart: diözisch, anemophil oder entemophil
Blütenanordnung und -merkmale: Blüten in achselständigen Kätzchen (s. Abb. einer Salix sp.*); Perianth fehlend oder rudimentär; Androeceum 2-30, nur aus fertilen Stamina (s. männliche Infloreszenz von Populus alba*); Gynoeceum 2-4, synkarp, oberständig, mit 2-4 Narben   (s. Abb. einer Salix sp.*)
Frucht: Kapsel (s. Abb. Salix nigra*)
Verbreitung: Dauerfrostzone und gemäßigte Zone; fehlend in Australien und Neuguinea, ansonsten Kosmopoliten mit Verbreitungsschwerpunkt in gemäßigter nördlicher Hemisphäre
Chemische Merkmale: häufiges Vorkommen von Phenolglykosiden
Weitere Informationen*
Arzneipflanzen:
Salix sp. (Salicis cortex - Weidenrinde)
Populus sp. (Gemmae Populi - Pappelknospen)
Abbildungen:
Salix repens L.: Die Kriechweide ist eine Charakterpflanze der Dünenheiden der Ostseeküste. Wie hier in der Dünenheide Hiddensees (siehe hiddense.htm) bildet sie neben verschiedenen Ericacales einen wesentlichen Bestandteil der Strauchschicht.
Populus tremuloides MICHX.: Die Abbildung oben zeigt eine junge Pflanze in der Dünenheide auf Hiddensee, die Abbildung unten einen Zweig mit den derben Blättern, die der Pflanze den deutschen Namen Zitterpappel gegeben haben.

© Thomas Schöpke thomas@schoepke.de