1. Familie: Mimosaceae
Gattungs- und Artenzahl: 40 Gattungen mit ca. 2000 Arten
Habitus: meist Bäume (z. B. Gattung Acacia) oder Sträucher, daneben einige Kräuter
Blätter: Blätter fast immer wechselständig und doppelt, selten einfach gefiedert (s. Abb. Mimosa nuttallii*), mit Nebenblättern und verdickten Stellen im Bereich des Knotens oder im unteren Teil der Blätter (= Pulvini, Sing. Pulvinus), welche Bewegungen bewirken können, häufig auch mit spreitenartig verbreiterten Blattstielen (Phyllodien)
Vermehrungstyp/Befruchtungsart: zwittrig
Blütenanordnung und -merkmale: Blüten in Köpfchen (s. Abb. Acacia elata,   Samanea saman*), radiär, oft sehr klein; Perianth doppelt, K(4-)5, meist verwachsen, C(4-)5, frei oder verwachsen, Androeceum meist zahlreich, in der Regel sehr lang, die Hülle weit überragend und sehr auffallend (s. Abb. Samanea saman*, Mimosa sp.); G1, oberständig
Frucht: Hülse
Verbreitung: Subtropen und Tropen
Chemische Merkmale: allgemeines Gerbstoffreichtum, in einigen Arten nach Verletzung Bildung von gummiartigen, sauren (glucuronsäurehaltigen) Polysacchariden (Gummen)
Weitere Informationen*
Arzneipflanzen:
Acacia catechu (Catechu - Katechu)
Acacia senegal (Gummi arabicum - Arabisches Gummi)

Bilder:
Mimosa pudica* Prosopis pallida* Acacia loderi* wpe1.jpg (2330 Byte) wpe2.jpg (2455 Byte)
Blätter und Infloreszenz der als "Sinnespflanze" bezeichneten Art bei der hier dargestellten Infloreszenz handelt sich um eine Ähre, die für die Familie allerdings untypisch ist baumförmiger Vertreter der Gattung Acacia Acacia karroo (im südlichen Afrika beheimateter Dornenstrauch) Acacia elata: die Abbildung zeigt die für die Familie typischen Köpfchen, deren Erscheinungsbild von den langen Staubblättern geprägt wird

© Thomas Schöpke thomas@schoepke.de