| Familie: Hyacinthaceae Gattungs- und Artenzahl: ca. 30 Gattungen mit etwa 500-700 Arten
Habitus: ausdauernde Kräuter mit Zwiebeln, selten auch mit
Rhizomen, und grundständigen Blättern
Blätter: ungeteilt, wechselständig und spiralig angeordnet,
stets zu grundständiger Rosette vereinigt
Vermehrungsart:
zwittrig oder polygamomonözisch
Blütenanordnung und -merkmale: Blüten klein bis
mittelgroß, radiär, mit Bracteen, in endständigen
Trauben oder Ähren; Perianth aus 6 Tepalen, diese petaloid und in zwei Kreisen, frei oder verwachsen, A6,
selten 3 (Albuca), frei oder an Perianth angewachsen, in zwei Kreisen (1 bei Albuca),
nur aus fertilen Staubblättern, G3, synkarp, oberständig; verbreitete Blütenformeln
*P3+3 A3+3 G(3) und *[P(3+3) A3+3] G(3)
Frucht: Kapsel
Verbreitung: holarktisch, paleotropisch, kapländisch und
antarktisch; weitverbreitet, besonders reichhaltig im südlichen Afrika sowie vom
Mittelmeergebiet bis SW-Asien
Chemische Merkmale: verbreitetes Vorkommen von Steroidsaponinen; einige Arten mit herzwirksamen Glykosiden (Bufadienolide)
Sonstige Merkmale: oft mit Idioblasten, die mit Schleim
und Oxalatraphiden gefüllt sind; an Berührungsfläche benachbarter Karpellränder Nektarien (Septalnektarien) |
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Eucomis autumnalis (MILL.) CHITT.:
in S-Afrika, Zambia und Malawi heimische Hyacinthaceae; dt. Schoplilie |
Scilla peruviana L.: ein Teil der verwachsenen Kronblätter
wurde entfernt, so daß die 6 Stamina (unten links eins zum Teil verdeckt) und das
Gynözeum sichtbar werden |
Muscari armeniacum LEICHTLIN ex BAKER |