| 2. Familie: Gentianaceae (Enziangewächse) |
| Gattungs- und Artenzahl: ca. 80 Gattungen mit 900 Arten Habitus: einjährige, zweijährige, gelegentlich auch mehrjährige Kräuter, selten auch Sträucher, autotroph oder saprophytisch lebend Blätter: wohl entwickelt, teilweise aber auch stark reduziert, überwiegend gegenständig, gelegentlich quirlständig (Swertia), selten wechselständig, einfach, ohne Nebenblätter, aber gegenständige Blätter teilweise durch verdickte Leiste verbunden Vermehrungsart: zwittrig, entemogam Blütenanordnung und -merkmale: Blüten einzeln oder in end- oder achselständigen Infloreszenzen, bei denen es sich meist um ein einfaches oder zusammengesetztes Dichasium handelt, mit oder ohne Bracteen, klein bis mittelgroß, radiär, oft lang röhrenförmig oder radförmig offen; Perianth doppelt, K4-5(-12), meist verwachsen, C4-5(-12), verwachsen, A4-5(-12), immer gleichzählig mit Petalen, G2, synkarp, oberständig [Blütenformel häufig *K(5) C(5) A5 G(2)] Frucht: meist eine nichtfleischige Kapsel Verbreitung: gemäßigte Zone bis Tropen: Kosmopoliten Chemische Merkmale: verbreitetes Vorkommen von Bitterstoffen, bei denen es sich häufig um Seco-Iridoide handelt Sonstige Merkmale: bikollaterale Leitbündel |
| Weitere Informationen* |
| Arzneipflanzen: Gentiana lutea (Gentianae radix - Enzianwurzel) Centaurium erythrea (Centaurii herba - Tausendgüldenkraut) |
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