| Familie: Asphodelaceae |
| Gattungs- und Artenzahl: ca. 17 Gattungen mit etwa 800
Arten Habitus: ausdauernde Rhizomstauden, gelegentlich Sträucher, wenige baumartige Pflanzen Blätter: klein bis sehr groß, ungeteilt, krautig oder lederig, wechselständig und überwiegend spiralig angeordnet, meist zu grundständiger Rosette vereinigt, bei baumartigen Vertretern schopfartig als endständige Rosette (s. Abb. Aloe dichotoma) Vermehrungsart: zwittrig Blütenanordnung und -merkmale: Blüten klein bis groß, radiär bis zygomorph, mit Bracteen, in endständigen Trauben oder Ähren; Perianth aus 6 Tepalen, diese unterschiedlich oder petaloid, frei oder verwachsen, A6, frei, in zwei Kreisen, nur aus fertilen Staubblättern, G3, synkarp, oberständig; verbreitete Blütenformeln *P3+3 A3+3 G(3) (Asphodelus) und *P(3+3) A3+3 G(3) (Aloe) Frucht: Kapsel Verbreitung: holarktisch, paleotropisch, neotropisch, kapländisch, australisch und antarktisch; weitverbreitet in Alter Welt, Verbreitungsschwerpunkt im südlichen Afrika Chemische Merkmale: häufig Akkumulation von Anthracenderivaten (Anthranoide, Anthraglykoside); Steroidsaponine nahezu fehlend Sonstige Merkmale: oft mit Idioblasten, die mit Schleim und Oxalatraphiden gefüllt sind; Anthranoide meist in sog. Aloinzellen, anthranoidhaltigen parenchymatischen Zellen, die die Phloemseite der Blattleitbündel umgeben; an Berührungsfläche benachbarter Karpellränder Nektarien (Septalnektarien) |
| Weitere Informationen* |
| Arzneipflanzen: Aloe barbadensis MILL. (Curacao-Aloe - Aloe barbadensis) Aloe ferox MILL. (Kap-Aloe - Aloe capensis) |
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