| 4. Ordnung: Juncales |
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| Merkmale: |
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fortschreitende Reduktion der Blüten, jedoch meist noch mit Perigon aus
3+3 sepalinen Tepalen, diese allerdings zumeist unscheinbar und trockenhäutig |
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Blüten in reichblütigen, kopfigen bis rispigen Blütenständen |
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| 1. Familie: Juncaceae |
| 8 Gattungen mit 400 Arten; einjährige oder ausdauernde Kräuter, gelegentlich auch
Sträucher (verholzter Stamm) mit grasartigem Habitus, Stengel
knotenlosen, Blätter grasartig oder stielrund und stengelähnlich, Blätter
wechselständigen, drei-, selten zweizeilig angeordnet und immergrün, fast immer zu einer
grundständigen Rosette vereinigt; Blüten klein, radiär, in reichblütigen,
zusammengesetzten Blütenständen (Rispen, Köpfe); Perianth meist 3+3, gelegentlich 3,
grünlich oder braun, meist trockenhäutig, spelzenartig, A6, selten 2-3, G3, synkarp,
oberständig; Dauerfrostzone bis gemäßigte Zone: Arktis, gemäßigte Zone der N- und
S-Hemisphäre, Gebirge der Tropen; weitere Informationen* |
Bilder:
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| Luzula
campestris |
Luzula nivea: die linke Abbildung zeigt die kopfige Infloreszenz, die rechte Abbildung eine einzelne Blüte, bei der die
Mehrzahl der für die Familie typischen Blütenmerkmale zu erkennen sind: die Blüte ist
radiärsymmetrisch, das Perigon besteht aus 6 weißen, häutigen Tepalen, die jedoch
deutlich in zwei Kreisen angeordnet sind, ferner 6 Staubblätter sowie der oberständige,
deutlich 3-kantige (3 Fruchtblätter) Fruchtknoten |
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| 2. Familie: Thurniaceae |
| 1/3; hohe, robuste ausdauernde Kräuter mit grundständigen, ledrigen Blättern und
einem Rhizom; Blüten klein, radiär, in dichten Köpfen, Infloreszenzen aus einem oder
mehreren Köpfen; Perianth aus 3+3 häutigen, sepalinen oder petalinen Tepalen, A3+3, G3,
synkarp, oberständig; neotropisch; Tropen: NO-Brasilien, Guayana; weitere Informationen* |
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© Thomas Schöpke thomas@schoepke.de |