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Primulae radix - Primelwurzel DAB 97 (Kurzbeschreibung)
Stammpflanze: Primula veris L. und Primula elatior (L.) HILL. [Wiesen-Schlüsselblume, Synonym: Primula officinalis (L.) HILL., und Hohe Schlüsselblume]
Droge: der ganze oder geschnittene, getrocknete Wurzelstock mit den davon ausgehenden Wurzeln bestehend aus 1 bis 5 cm langen und etwa 2 bis 4 mm dicken, graubraunen, grobhöckrigen Wurzelstock und den etwa 1 mm dicken, bis 10 cm, meist 6 bis 8 cm langen, bei P. elatior hellbraun bis rötlichbraunen und bei P. veris hellgelb bis weißlichgelben Wurzel; Geruch schwach, Geschmack stark kratzend
Inhaltsstoffe: 3-12 % Triterpensaponine, ferner Phenolglykoside
Wirkungen: sekretolytisch, expektorierend (auswurffördernd)
Anwendungsgebiete: Katarrrhe der Luftwege
Gegenanzeigen: keine bekannt
Dosierung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, wird 1-3mal täglich eine Tasse des wie folgt bereiteten Teeaufgusses getrunken: Eine Teelöffelspitze voll (ca. 0,5 g) Primelwurzel oder die entsprechende Menge in einem oder mehreren Aufgußbeutel(n) wird mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach etwa 10 bis 15 Minuten gegebenenfalls durch ein Teesieb gegeben.
Dauer der Anwendung: Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.
Nebenwirkungen: Vereinzelt können Magenbeschwerden und Übelkeit auftreten.

Bilder:
wpe223.jpg (2888 Byte) Typisches Merkmal von der Hohen Schlüsselblume sind die schwefelgelben Kronblätter. wpe224.jpg (2709 Byte) wpe225.jpg (2676 Byte)
wpe9.jpg (2855 Byte) Im Gegensatz zu P. elatior besitzt die Wiesen-Schlüsseblume eine dottergelbe Blütenkrone, bei der jedes einzelne Kronblatt zudem einen dottergelben Fleck aufweist.
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© Thomas Schöpke schoepke@rz.uni-greifswald.de