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| Millefolii herba -
Schafgarbenkraut DAB 97 (Kurzbeschreibung) |
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| Stammpflanze: Achillea millefolium L. [Gemeine
Schafgarbe] |
| Droge: die zur Blütezeit geernteten, ganzen
oder geschnittenen, getrockneten Triebspitzen bestehend aus |
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grüne oder graugrüne, 2- bis 3fach fiederschnittige Laublättern mit
schmalen, in eine weißliche Spitze auslaufenden Zipfeln |
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trugdoldig am Ende des Sprosses angeordneten Blütenkörbchen mit einem
Durchmesser von 3 bis 5 mm, bei denen der Hüllkelch aus 3 Reihen dachziegelig
angeordneter, grüner, lanzettlicher Blätter, die einen bräunlichen oder weißlichen
trockenen Rand aufweisen, bei der getrockneten Droge meist stärker hervortreten als die 4
bis 5 randständigen Zungenblüten und 3 bis 20 Röhrenblüten |
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| Inhaltsstoffe: 0,2 bis über 1 % ätherisches Öl, Sesquiterpenlactone,
Flavonoide und weitere Komponenten |
| Wirkungen: choleretisch,
antibakteriell, adstringierend und spasmolytisch [Ko.E] |
| Anwendungsgebiete: leichte, krampfartige
Magen-Darm-Galle-Störungen; Magenkatarrrh; zur Appetitanregung [StZul] |
| Gegenanzeigen: Bekannte Überempfindlichkeit (Allergien)
gegenüber Korbblütern (z. B. Arnika, Ringelblumen, Kamille sowie Schafgarbe selbst)
[St.zul.] |
| Dosierung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders
verordnet, wird bei 3-4mal täglich eine Tasse des frisch bereiteten Teeaufgusses zwischen
den Mahlzeiten getrunken: Zwei Teelöffel voll (2 bis 4 g) Schafgarbenkraut werden mit
heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben.
[St.zul.] |
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| Bilder: |
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Die Abbildung links oben zeigt die ganze Pflanze mit den
typischen, mehrfach fiederteiligen Blättern, die Abbildung links in der Mitte die an
Doldengewächse erinnernde Infloreszenz, bei der es sich allerdings um eine Schirmrispe
handelt. Unten links eine Nahaufnahme der Schirmrispe, unten in der Mitte drei
Blütenköfchen in der Seitenansicht. Die Abbildungen auf der rechten Seite zeigen die
Körbchen von oben, wobei besonders bei der stärksten Vergrößerung unten die zentralen
Röhrenblüten und randständigen Zungenblüten deutlich zu erkennen sind. |
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| © Thomas Schöpke schoepke@rz.uni-greifswald.de |