| Hyperici herba - Johanniskraut DAC 1998 (Kurzbeschreibung) | ||||||||||
| Stammpflanze: Hypericum perforatum L.
[Johanniskraut] Droge: die kurz vor oder während der Blütezeit gesammelten, getrockneten, ganzen oder geschnittenen oberirdischen Teile; Blüten mit zahlreichen Staubblättern, Kronblätter und Kelchblätter drüsig punktiert, Laubblätter durchscheinend punktiert, Stengel zweiflügelig und hohl Inhaltsstoffe: Naphtodianthrone (u. a. Hypericin, Pseudohypericin), Phloroglucinderivate (Hyperforin), Flavonoide, Gerbstoffe und weitere Komponenten Wirkungen: mild antidepressiv, ölige Zubereitungen antiphlogistisch [Ko.E] Anwendungsgebiete: innerlich bei psychovegativen Störungen, depressiven Verstimmungszuständen, Angst und/oder nervöser Unruhe [DAC], Schlafstörungen [St.zul.], äußerlich in Form öliger Hypericumzubereitungen zur Behandlung und Nachbehandlung von scharfen und stumpfen Verletzungen, Myalgien (Muskelschmerzen) und Verbrennungen 1. Grades [DAC] Gegenanzeigen: Nicht anzuwenden bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit [St.zul.] Dosierung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, werden regelmäßig morgens und abends 1 bis 2 Tassen des wie folgt frisch bereiteten Tees: 1 bis 2 Teelöffel voll Johanniskraut werden mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) überbrüht und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben [St.zul.] |
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| © Thomas Schöpke schoepke@rz.uni-greifswald.de | ||||||||||