| Calendulae flos - Ringelblumenblüten DAB 1997 (Kurzbeschreibung) | |||||
| Stammpflanze: Calendula officinalis L.
[Johanniskraut] Droge: die völlig entfalteten, vom Blütenboden abgetrennten, ganzen oder geschnittenen, getrockneten Blüten gefüllt blühender Formen von C. officinalis Beschreibung der Droge: Droge überwiegend bestehend aus den Zungenblüten, die eine gelbe bis orangegelbe, etwa 3 bis 5 mm, im mittleren Bereich bis 7 mm breite, linealische, an der Spitze dreizähnige Zunge besitzt; evtl. vorhandener Fruchtknoten bisitzt keinen Pappus; vereinzelt vorhande Röhrenblüten bis 5 mm lang Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Triterpensaponine, Flavonoide, und weitere Komponenten Wirkungen: förderd die Wundheilung; lokal entzündungshemmend und granulationsfördernd [Ko.E] Anwendungsgebiete: Entzündungen von Haut- und Schleimhäuten; Riß-, Quetsch- und Brandwunden [St.zul.] Dosierung und Art der Anwendung: Etwa 1 bis 2 Teelöffel voll (2 bis 3 g) Ringelblumenblüten werden mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum mit dem noch warmen Aufguß mehrmals täglich gespült oder gegurgelt. Zur Behandlung von Wunden wird Leinen oder ein ähnliches Material mit dem Aufguß durchtränkt und auf die Wunden gelegt. Die Umschläge werden mehrmals täglich gewechselt. [St.zul.] |
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| © Thomas Schöpke schoepke@rz.uni-greifswald.de |